Die Geburt von Jesus – Weihnachtsgeschichte für Kinder (3-5 Jahre) mit Ausmalbildern

Erlebe die Geburt von Jesus mit kindgerechten Geschichten, spannenden Details und schönen Illustrationen aus Lukas 2 und Matthäus 1.

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Vor langer, langer Zeit, in einem kleinen Dorf namens Nazareth, lebte ein junges Mädchen namens Maria. Maria war sehr freundlich und liebte Gott von ganzem Herzen. Eines Tages kam ein Engel zu ihr und sagte: „Hab keine Angst, Maria! Gott hat dich für etwas ganz Besonderes ausgewählt. Du wirst einen Sohn bekommen. Nenne ihn Jesus. Er wird der Retter der Welt sein!“ Maria war erstaunt, aber sie vertraute Gott und sagte: „Ich bin bereit, alles zu tun, was Gott will.“

Maria war mit Josef verlobt, einem lieben Mann, der ein Zimmermann war. Eines Tages mussten Maria und Josef eine lange Reise machen, weil der Kaiser wollte, dass jeder in seiner eigenen Stadt gezählt wird. Maria und Josef reisten nach Bethlehem. Es war ein weiter Weg, und Maria war sehr müde. Kurz bevor sie die Stadt erreichten, kam die Zeit für das Baby, geboren zu werden.

In Bethlehem gab es viele Menschen, und alle Herbergen waren voll. Maria und Josef suchten überall nach einem Zimmer, aber es war kein Platz frei. Schließlich fanden sie einen freundlichen Wirt, der ihnen anbot, in seinem Stall zu übernachten. Ein Stall ist ein Ort, wo die Tiere schlafen. Es war nicht das bequemste, aber Maria und Josef waren dankbar.

In dieser Nacht wurde das Baby Jesus geboren! Maria wickelte ihn in weiche Tücher und legte ihn in eine Futterkrippe, sozusagen ein kleines Bettchen, das die Tiere benutzen, um zu essen.

In derselben Nacht waren auf einem Feld in der Nähe einige Hirten bei ihren Schafen. Plötzlich erschien ihnen ein Engel. Der Engel sagte: „Habt keine Angst! Ich bringe euch eine tolle Nachricht. Heute wurde der Retter geboren! Er liegt in Windeln in einer Krippe!“ Viele Engel kamen und sangen Lieder, um Gott zu loben.

Die Hirten waren so aufgeregt, dass sie sofort nach Bethlehem liefen. Dort fanden sie Maria, Josef und das Baby Jesus, genau wie der Engel es gesagt hatte. Sie freuten sich sehr und erzählten allen Menschen, was sie erlebt hatten.

Und weit weg im Osten sahen weise Männer einen hellen Stern am Himmel. Der Stern zeigte ihnen den Weg zum neugeborenen König. Sie brachten Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe und waren glücklich, das Baby Jesus zu sehen.

Botschaft der Geschichte

Die Geburt von Jesus zeigt uns, dass Gott uns sehr liebt. Jesus ist ein besonderes Geschenk für alle Menschen.



Bibelstelle

Die Berichte über die Geburt von Jesus finden sich in Lukas 2, 1-20 und Matthäus 1, 18-25. Hier sind die relevanten Abschnitte:

Lukas 2, 1-20 (Schlachter 2000):

"Es begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Erlass vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. Diese Einschreibung war die erste und geschah, als Kyrenius über Syrien regierte. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine Stadt. Es zog aber auch Joseph von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich mit Maria einschreiben zu lassen, seiner Verlobten, die schwanger war. Es geschah aber, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten des Nachts ihre Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren soll; denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und das sei euch zum Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegend. Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, in den Menschen des Wohlgefallens! Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel fuhren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns kundgetan hat! Und sie kamen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind in der Krippe liegend. Als sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das über dieses Kind zu ihnen gesagt worden war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war."

Matthäus 1, 18-25 (Schlachter 2000):

"Die Geburt Jesu Christi aber geschah folgendermaßen: Als seine Mutter Maria dem Joseph verlobt war, fand es sich, ehe sie zusammengekommen waren, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, war gerecht und wollte sie nicht öffentlich bloßstellen, sondern gedachte, sie heimlich zu entlassen. Während er aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. Dies alles ist aber geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der spricht: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, was übersetzt ist: Gott mit uns. Als Joseph nun vom Schlaf erwachte, handelte er so, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich; und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er gab ihm den Namen Jesus."

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