Cornelius – Der heidnische Mann, der zum Glauben fand

Cornelius’ Bekehrung: Entdecke, wie ein römischer Hauptmann in Apostelgeschichte 10 den christlichen Glauben fand. Eine inspirierende Geschichte des Wandels.

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In der großen Stadt Cäsarea lebte ein Mann namens Cornelius. Cornelius war ein Hauptmann. Das bedeutet, er war ein wichtiger Soldat in der römischen Armee. Obwohl Cornelius kein Jude war, also jemand, der an den Gott der Bibel glaubt, betete er oft zu Gott und tat viel Gutes für die Menschen, besonders für die Armen.

Eines Tages, als die Sonne hell am Himmel schien und die Vögel zwitscherten, hatte Cornelius eine besondere Vision. Das ist wie ein Traum, aber man ist wach. In der Vision sah er einen Engel, der ihm sagte: „Cornelius, Gott hat deine Gebete gehört und sieht, wie gut du bist. Schicke Männer nach Joppe, um einen Mann namens Petrus zu holen. Er wird dir sagen, was du tun sollst.“

Cornelius erschrak ein bisschen. Sein Herz klopfte schnell. Aber er vertraute Gott und tat, was der Engel ihm gesagt hatte. Er schickte sofort drei seiner Männer nach Joppe.

Zur gleichen Zeit war Petrus in Joppe. Er war ein Jünger von Jesus und betete auf dem Dach eines Hauses. Während er betete, hatte auch er eine Vision. Er sah ein großes Tuch, das vom Himmel herabkam, mit vielen Tieren darin, die die Juden normalerweise nicht essen durften. Eine Stimme sagte: „Petrus, steh auf, schlachte und iss!“

Petrus war verwirrt und sagte: „Ich habe noch nie etwas gegessen, das nicht erlaubt ist!“ Aber die Stimme sagte: „Was Gott gereinigt hat, das nenne du nicht unrein!“

Das geschah dreimal und Petrus überlegte, was das bedeuten sollte. Genau in diesem Moment kamen die Männer von Cornelius an und riefen nach ihm. Der Heilige Geist sagte zu Petrus: „Geh mit ihnen, denn ich habe sie geschickt.“

Petrus hörte auf Gott und ging mit ihnen zu Cornelius. Als er in Cäsarea ankam, hatte Cornelius seine Familie und Freunde versammelt. Alle waren gespannt und hatten große Augen vor Neugierde. Cornelius fiel vor Petrus nieder, um ihn zu ehren, aber Petrus sagte: „Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch.“

Dann erzählte Cornelius, was der Engel gesagt hatte. Und Petrus verstand schließlich die Vision: Gott liebt alle Menschen, egal woher sie kommen. Petrus erzählte Cornelius und allen Anwesenden von Jesus und davon, wie er gekommen ist, um alle Menschen zu retten.

Während Petrus sprach, kam der Heilige Geist auf Cornelius und all seine Freunde und Familie. Sie fühlten sich so glücklich und erfüllt von Freude! Petrus und die anderen waren erstaunt, dass auch Nichtjuden den Heiligen Geist erhalten hatten.

Cornelius und seine Familie ließen sich taufen und freuten sich sehr, dass sie nun Gottes Familie angehörten.

Botschaft der Geschichte

Gott liebt alle Menschen, egal, woher sie kommen. Jeder kann zu ihm gehören und seine Liebe erfahren. Lasst uns anderen Menschen davon erzählen!



Bibelstelle

Die Geschichte von Cornelius, dem heidnischen Mann, der zum Glauben fand, findet sich in Apostelgeschichte 10, 1-48. Hier sind die relevanten Verse:

Apostelgeschichte 10, 1-48 (Schlachter 2000):

*"Es war aber ein Mann in Cäsarea, mit Namen Kornelius, ein Hauptmann von der Schar, die man die Italische nennt; 2 er war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete allezeit zu Gott. 3 Der sah um die neunte Stunde des Tages in einem Gesicht deutlich einen Engel Gottes zu ihm hineinkommen, der zu ihm sprach: Kornelius! 4 Er aber sah ihn an, erschrak und sprach: Was ist, Herr? Er sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott. 5 Und nun sende Männer nach Joppe und lass Simon holen mit dem Beinamen Petrus. 6 Dieser ist zu Gast bei einem gewissen Simon, einem Gerber, dessen Haus am Meer liegt; der wird dir sagen, was du tun sollst! 7 Als nun der Engel, der mit Kornelius redete, weggegangen war, rief er zwei seiner Knechte und einen gottesfürchtigen Kriegsknecht aus denen, die beständig um ihn waren, 8 und er erzählte ihnen alles und sandte sie nach Joppe.

9 Am folgenden Tag, während jene auf dem Weg waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. 10 Und er wurde hungrig und wollte essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, fiel eine Verzückung auf ihn; 11 und er sah den Himmel geöffnet, und ein Gefäß gleich einem großen leinenen Tuch herabkommen, das an vier Zipfeln zur Erde niedergelassen wurde. 12 Darin waren alle Arten von vierfüßigen und kriechenden Tieren der Erde und Vögel des Himmels. 13 Und eine Stimme sprach zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! 14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen! 15 Und eine Stimme sprach wiederum zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! 16 Dies geschah dreimal, und dann wurde das Gefäß wieder in den Himmel hinaufgezogen.

17 Während nun Petrus bei sich selbst ganz im Ungewissen war, was das Gesicht bedeuten sollte, das er gesehen hatte, siehe, da standen die Männer, die von Kornelius gesandt worden waren und das Haus Simons erfragt hatten, am Tor, 18 riefen und fragten, ob Simon mit dem Beinamen Petrus dort zu Gast wäre. 19 Während nun Petrus über das Gesicht nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; 20 darum steh auf, steige hinab und ziehe ohne Bedenken mit ihnen, denn ich habe sie gesandt! 21 Da stieg Petrus zu den Männern hinab, die von Kornelius zu ihm gesandt worden waren, und sprach: Siehe, ich bin der, den ihr sucht; was ist der Grund, weswegen ihr gekommen seid? 22 Sie aber sprachen: Kornelius, der Hauptmann, ein gerechter und gottesfürchtiger Mann, der ein gutes Zeugnis hat bei dem ganzen Volk der Juden, wurde von einem heiligen Engel durch einen Befehl angewiesen, dich in sein Haus holen zu lassen, um Worte von dir zu hören. 23 Da rief er sie herein und beherbergte sie. Am folgenden Tag aber zog Petrus mit ihnen fort, und etliche Brüder von Joppe gingen mit ihm.

24 Und am folgenden Tag kamen sie nach Cäsarea. Kornelius aber erwartete sie und hatte seine Verwandten und seine vertrautesten Freunde zusammengerufen. 25 Und als es geschah, dass Petrus hineinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und huldigte ihm. 26 Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, auch ich bin ein Mensch! 27 Und während er sich mit ihm unterredete, trat er hinein und fand viele versammelt. 28 Und er sagte zu ihnen: Ihr wisst, wie es ein unerlaubtes Ding ist für einen jüdischen Mann, sich einem Angehörigen eines anderen Volkes anzuschließen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen. 29 Darum bin ich auch ohne Widerrede gekommen, als ich geholt wurde, und so frage ich nun: Aus welchem Grund habt ihr mich holen lassen? 30 Und Kornelius sprach: Vor vier Tagen fastete ich bis zu dieser Stunde, um die neunte Stunde betete ich in meinem Haus; und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem glänzenden Gewand 31 und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott! 32 So sende nun nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen Petrus holen; er ist zu Gast im Haus Simons, des Gerbers, am Meer. 33 Da sandte ich sogleich zu dir, und du hast recht getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir von Gott aufgetragen ist!

34 Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, 35 sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt. 36 Das Wort, das er den Kindern Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigen ließ durch Jesus Christus, welcher Herr über alle ist, 37 ihr wisst, was nach der Taufe, die Johannes predigte, geschehen ist, zuerst in Galiläa und darauf im ganzen Judäa: 38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und mit Kraft; der umherzog und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. 39 Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Land der Juden als auch in Jerusalem getan hat; und sie haben ihn getötet, indem sie ihn an ein Holz hängten. 40 Diesen hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn offenbar werden lassen, 41 nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. 42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen, dass er der von Gott Verordnete ist, zum Richter der Lebendigen und der Toten. 43 Von diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt.

44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 45 Und die gläubig gewordenen Juden, alle, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; 46 denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott hoch preisen. Da antwortete Petrus: 47 Könnte wohl jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft würden, die den Heiligen Geist empfangen haben so gut wie wir? 48 Und er befahl, dass sie getauft würden im Namen des Herrn. Danach baten sie ihn, einige Tage zu bleiben."*

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