Abenteuer im Bach: Papa und Kinder trotzen der Kälte!

Papa geht Eisbaden im kalten Bach: Ein Abenteuer für die Familie, das Mut erfordert. Die Kinder folgen tapfer und erleben den Zauber des Moments.

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Es war ein frostiger Wintermorgen, als Papa vorschlug: „Wer hat Lust, mit mir Eisbaden zu gehen?“

„Eisbaden?“, rief Hanna überrascht. „Du willst wirklich in den eiskalten Bach steigen?“

Tom kicherte. „Papa macht das jedes Jahr! Er sagt, es ist gesund und macht wach.“

Hanna war sich nicht sicher, ob sie das genauso sah. Trotzdem folgten sie Papa zum Bach, sie wollten unbedingt sehen, ob er das wirklich macht! Das Wasser glitzerte unter der tiefstehenden Wintersonne, aber die Luft war schon kalt. Ein dünner Nebel stieg vom Wasser auf.

Papa zog sich bis zur Badehose aus, holte tief Luft und stieg entschlossen ins Wasser. „Huuuh, das ist kalt!“, rief er lachend.

„Wow!“, staunte Tom. „Wie kannst du da nur drin bleiben? Ich stoppe die Zeit!“

Hanna schob ihre Schuhe aus und rollte die Hosenbeine hoch. „Ich will es wenigstens mit den Füßen probieren!“

„Ich auch!“, rief Tom und stellte sich neben sie.

Kaum berührte das Wasser ihre Haut, zuckten sie zusammen. Es fühlte sich an, als würden tausend kleine Nadeln auf ihren Füßen tanzen. Doch nach ein paar Sekunden merkten sie, dass es gar nicht so schlimm war.

„Es ist kalt, aber auch irgendwie lustig!“, lachte Hanna und wackelte mit den Zehen im Wasser.

Tom grinste. „Es ist wie eine Mutprobe!“

Hanna setzte sich auf einen Stein, schüttelte ihre Füße trocken und zog ihre kleine Bibel aus der Jackentasche. „Das erinnert mich an einen Vers“, sagte sie und las vor:
‚Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir.‘

Tom nickte begeistert. „Genau! Wie Petrus, als er auf dem Wasser gehen wollte. Erst hatte er Angst, aber mit Jesus’ Hilfe schaffte er es ein paar Schritte.“

Hanna sah auf das ruhige Wasser und spürte, wie die Kälte in ihr langsam einer wohligen Wärme wich. „Vielleicht hilft Gott uns auch bei anderen Dingen, die uns erst Angst machen“, meinte sie nachdenklich.

Tom zog sich warme Socken an und grinste. „Dann haben wir heute also auch Mut bewiesen!“ Papa schaffte sogar 2 Minuten bei 5 Grad kalten Wasser!

Mit warmem Tee in den Händen machten sie sich auf den Heimweg. Durch die Kälte waren alle wach, glücklich und stärkten ihr Immunsystem, aber noch mehr als das – sie hatte ihnen gezeigt, dass sie mit Gott an ihrer Seite viel mutiger sein konnten, als sie dachten.

Papa & Lehrer Bernd (Gründer der Website)

Bibelstelle

Eine passende Bibelstelle zu Mut und Vertrauen findet sich in Matthäus 14, 28-31, wo Petrus auf dem Wasser geht:

Matthäus 14, 28-31 (Schlachter 2000): „Da antwortete ihm Petrus und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er zu sinken begann, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“

Diese Stelle illustriert das Vertrauen, das wir in Christus haben sollen, wenn wir uns neuen oder herausfordernden Situationen stellen. Die Kinder, die mutig mit den Füßen ins kalte Wasser gehen, zeigen ebenfalls einen kleinen Schritt des Vertrauens und des Mutes. 😊

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