Nehemia: Wiederaufbau Jerusalems – Mut und Führung

Nehemia inspiriert zum Wiederaufbau Jerusalems: Eine Geschichte von Hoffnung, Mut und Gemeinschaft mit anschaulichen Details.

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Lange Zeit war die Stadt Jerusalem kaputt. Die dicken Mauern, die die Stadt beschützten, waren zerbrochen. Die Tore waren verbrannt. Die Menschen in der Stadt waren traurig, denn ohne Mauern waren sie nicht sicher.

Doch weit weg, in einem anderen Land, lebte ein Mann namens Nehemia. Er arbeitete für den König und bekam eines Tages eine Nachricht: „Jerusalem liegt in Trümmern! Die Mauern sind zerbrochen!“

Nehemia wurde sehr traurig. Er betete zu Gott und sagte: „Gott, bitte hilf mir. Lass mich meiner Stadt helfen!“

Gott hörte sein Gebet, und der König ließ Nehemia nach Jerusalem gehen. Als er dort ankam, lief er ganz still in der Nacht durch die Stadt. Er schaute sich die zerbrochenen Mauern und die kaputten Tore an. Dann rief er die Menschen zusammen und sagte:

"Seht, unsere Stadt liegt in Trümmern. Kommt, wir bauen die Mauern wieder auf! Gott hilft uns!"

Die Menschen hörten ihm zu. Zuerst wussten sie nicht, ob sie das schaffen konnten. Die Mauern waren groß und schwer. Doch dann riefen sie: „Ja, wir bauen! Gott hilft uns!“

Und so fingen sie an. Jeder half mit: Männer, Frauen, junge Leute und sogar Kinder reichten Steine weiter. Es war viel Arbeit, aber Gott gab ihnen Kraft. Mit Gottes Hilfe wurde die Mauer wieder hoch und stark! Die Stadt war wieder sicher, und die Menschen freuten sich.

Fragen zum Nachdenken

Gibt es Dinge, die dir schwerfallen?
Weißt du, dass Gott dir hilft, wenn du ihn darum bittest?

Botschaft der Geschichte

Gott gibt uns Kraft, wenn wir etwas Gutes tun wollen. Mit ihm können wir sogar schwere Dinge schaffen!



Bibelstelle

Die Bibelstelle zu Nehemia und dem Wiederaufbau Jerusalems findet sich in Nehemia 2, 17-18:

„Da sprach ich zu ihnen: Ihr seht das Unglück, in dem wir uns befinden, dass Jerusalem verwüstet liegt und seine Tore mit Feuer verbrannt sind! Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind! Und ich berichtete ihnen, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewesen war, und auch die Worte des Königs, die er zu mir gesprochen hatte. Da sprachen sie: Lasst uns aufstehen und bauen! Und sie stärkten ihre Hände zu diesem guten Werk.“

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