Rebekka und die Kamele: Liebe und Gottes Führung entdecken

Rebekka begegnet am Brunnen den Kamelen: Eine kindgerechte Bibelerzählung mit Ausmalbildern für Kinder von 3-5 Jahren.

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Es war einmal ein lieber Mann namens Abraham. Abraham wollte, dass sein Sohn Isaak eine nette Frau heiratet. Also schickte er seinen treuen Diener auf eine Reise, um eine Frau für Isaak zu finden. Der Diener machte sich mit vielen Kamelen auf den Weg, voller Geschenke und guter Dinge.

Der Diener reiste weit und lang, bis er in eine Stadt kam. Vor der Stadt gab es einen Brunnen, und dort hielt er an. Der Diener war müde, und die Kamele auch. Er betete zu Gott: „Bitte, Gott, hilf mir, die richtige Frau für Isaak zu finden. Wenn ich ein Mädchen bitte, mir Wasser zu geben, und sie sagt: ‚Ich gebe dir Wasser und auch deinen Kamelen‘, dann ist sie die Richtige!“

Kaum hatte er gebetet, da kam ein Mädchen mit einem Wasserkrug zum Brunnen. Ihr Name war Rebekka. Der Diener ging zu ihr und sagte: „Bitte, darf ich etwas Wasser aus deinem Krug trinken?“ Rebekka lächelte freundlich und sagte: „Ja, trink! Ich schöpfe auch Wasser für deine Kamele.“ Das war viel Arbeit, denn Kamele trinken viel Wasser!

Der Diener war sehr froh. Er wusste, dass Gott sein Gebet erhört hatte. Er gab Rebekka schöne Geschenke und fragte: „Wessen Tochter bist du?“ Rebekka erzählte ihm von ihrer Familie, und der Diener erkannte, dass sie die richtige Frau für Isaak war.

Voller Dank fiel der Diener auf die Knie und lobte Gott: „Danke, Gott, dass du mich zu Rebekka geführt hast! Du bist so gut!“ Rebekka freute sich, und bald sollte sie Isaak treffen und seine Frau werden.

Botschaft der Geschichte

Gott hört unsere Gebete und hilft uns, den richtigen Weg zu finden. Wenn wir vertrauen, zeigt er uns seinen Plan.



Bibelstelle

Die Geschichte von Rebekka und den Kamelen findet sich in 1. Mose 24, 10-27. Hier ist der Text in der Schlachter 2000 Übersetzung:

*_"Da nahm der Knecht zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin und hatte allerlei Gut seines Herrn bei sich; und er machte sich auf und zog nach Mesopotamien, zu der Stadt Nahors. 11 Da ließ er die Kamele sich draußen lagern vor der Stadt bei einem Wasserbrunnen, um die Abendzeit, zur Zeit, da die Schöpferinnen herauskommen. 12 Und er sprach: O Herr, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! 13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: Neige doch deinen Krug, damit ich trinke! — und es spricht: Trinke, und auch deine Kamele will ich tränken! — so möge sie es sein, die du deinem Knecht Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du an meinem Herrn Gnade erwiesen hast. 15 Und es geschah, ehe er ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams; sie trug einen Krug auf ihrer Schulter. 16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Sie stieg zu der Quelle hinab, füllte ihren Krug und stieg wieder herauf. 17 Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken! 18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und eilends ließ sie den Krug hernieder auf ihre Hand und gab ihm zu trinken. 19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Ich will auch deinen Kamelen schöpfen, bis sie genug getrunken haben. 20 Und eilends goß sie ihren Krug aus in die Tränkrinne und lief abermals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele. 21 Der Mann aber betrachtete sie schweigend, um zu erkennen, ob der Herr seine Reise hätte gelingen lassen oder nicht.

22 Und es geschah, als die Kamele alle getrunken hatten, da nahm der Mann einen goldenen Stirnreif, einen halben Sekel schwer, und zwei Spangen für ihre Hände, zehn Schekel Gold schwer, 23 und er sprach: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Gibt es auch in deinem Vaterhaus Raum für uns, um zu übernachten? 24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. 25 Und sie sprach weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns, auch Raum genug zum Übernachten! 26 Da verneigte sich der Mann und warf sich nieder vor dem Herrn, 27 und er sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue gegenüber meinem Herrn nicht entzogen hat! Der Herr hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt._*

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