Paulus predigt auf dem Areopag – Bibel für Kinder erklärt

Paulus predigt auf dem Areopag in Athen – kindgerecht erzählt mit Ausmalbildern und verständlicher Botschaft für Kinder von 3 bis 5 Jahren.

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Paulus predigt auf dem Areopag in Athen

(nach Apostelgeschichte 17,16–34 – kindgerecht erzählt)

In einer großen Stadt namens Athen lebte einst ein Volk, das sehr gerne nachdachte. Die Leute dort liebten es, über kluge Dinge zu reden. Sie sprachen viel über Götter, Sterne und das Leben. 🏛✨

Eines Tages kam ein Mann in diese Stadt. Er hieß Paulus. Paulus hatte schon vielen Menschen von Jesus erzählt. Jetzt war er auch in Athen angekommen.

Als Paulus durch die Stadt ging, sah er, dass überall Statuen standen. Es waren Götter-Statuen. Große, kleine, aus Stein oder aus Gold – für jeden Gott gab es eine.

Aber das machte Paulus traurig in seinem Herzen. 😢 Warum? Weil er wusste: Es gibt nur einen wahren Gott. Den, der Himmel und Erde gemacht hat. Die Leute in Athen kannten diesen Gott noch nicht!

Da begann Paulus mit den Menschen zu reden. Auf dem Marktplatz, in Häusern und unter freiem Himmel erzählte er:

„Gott hat die Welt gemacht. Er hat euch gemacht, und er liebt euch!“

Die Leute waren neugierig. Sie sagten: „Komm mit auf den Areopag!“

Das war ein besonderer Ort in Athen, wie ein hohes Podest aus Stein, wo wichtige Leute über große Fragen sprachen. Dort baten sie Paulus:

„Erzähl uns mehr über diesen Gott, von dem du sprichst.“

Paulus stellte sich hin. Er sah die klugen Männer an und sagte:

„Ich sehe, ihr glaubt an viele Götter. Aber ich habe sogar einen Altar gesehen, auf dem stand: ‚Dem unbekannten Gott‘. Diesen unbekannten Gott will ich euch bekannt machen!“

Er sprach weiter:

„Der wahre Gott hat alles erschaffen – den Himmel, die Berge, das Meer und euch. Er braucht keine Tempel aus Stein. Und er ist nicht weit weg! Nein! Er ist ganz nah bei uns. In ihm leben und bewegen wir uns.“

Die Leute lauschten. 🌿 Einige waren verwundert, andere kicherten. Einige dachten: Was redet der da über Jesus und die Auferstehung?

Aber Paulus hörte nicht auf:

„Gott möchte, dass alle Menschen umkehren, also aufhören, falsche Dinge zu glauben. Er hat einen besonderen Mann dafür geschickt: Jesus. Jesus starb am Kreuz, aber Gott hat ihn wieder lebendig gemacht!“ 🌟

Manche Menschen lachten. Andere sagten: „Später wollen wir mehr hören.“ Aber ein paar glaubten Paulus. Ein Mann namens Dionysius und auch eine Frau namens Damaris – sie hörten zu, sie glaubten an Jesus und freuten sich. 💗


🧠 Fragen zum Nachdenken:

  • Warum war Paulus traurig, als er die vielen Götterbilder sah?
  • Was hat Paulus mutig gemacht, obwohl manche gelacht haben?
  • Glaubst du, dass Gott heute auch ganz nah bei dir ist?

💡 Die Botschaft der Geschichte:

Es gibt viele Stimmen auf dieser Welt – aber nur einen wahren Gott. Er hat alles gemacht, dich und mich. Er liebt uns, ist nie weit weg – und durch Jesus können wir ihn ganz nahe kennen. Auch wenn nicht alle zuhören, dürfen wir mutig von Jesus erzählen – so wie Paulus! 💖


Bibelstelle

Die Geschichte, wie Paulus auf dem Areopag in Athen predigt, findet sich in Apostelgeschichte 17, Verse 22–31.

Areopag

Apostelgeschichte 17, 22–31 (Schlachter 2000):

„Da trat Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in jeder Hinsicht sehr religiös seid! Denn als ich umherging und eure Heiligtümer betrachtete, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Was ihr nun unwissend verehrt, das verkündige ich euch.

Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, — da er der Herr des Himmels und der Erde ist — wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen, als ob er etwas nötig hätte, da er doch selbst jedem das Leben, die Luft und alles gibt.

Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie den Herrn suchen sollen, ob sie ihn wohl ertasten und finden könnten, obwohl er nicht fern ist von jedem von uns.

Denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: »Denn wir sind auch sein Geschlecht.« Da wir nun Gottes Geschlecht sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich dem Gold oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit, durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.“

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